CLAUDIA UNTERLUGGAUER
Geboren 1978 in Lienz (Osttirol/Österreich)
Aufgewachsen in St. Lorenzen/Lesachtal (Kärnten/Österreich)
Beginn der künstlerischen Auseinandersetzung bei Adriena Simotova/Tschechien.
Studierte Kunst und Malerei (Klasse Erweiterter Malerischer Raum) bei Franz Graf und Daniel Richter an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Promovierte 2008 mit einer Arbeit zum Trompe-l’œil – “Scheinschmuck” (Textilfarbe auf Kleid) in einer modernen Scheinarchitektur, nämlich einem virtuellen Raum.
Arbeitet im Feld zwischen Malerei als handwerklichem Medium und deren Erweiterung durch digitale Möglichkeiten.
Am 05.04.2008: Gründung der Künstlerinnengruppe DiePlayaden,
Leitung und Organisation eines themenspezifischen Projekts zum Thema “Träume” und “Glück”.
(d.h. geklärt werden Fragen zur eigenen Kunstproduktion, sowie Vermarktung und Verkauf mit dem Ziel der Vernetzung und Positionierung)
Zur Eigenmacht und zur Ohnmacht (Erläuterung der Arbeiten)
Nachdem ich die Genese der Sternenkonstellation eingeleitet habe, bin ich auf dieser Website bewusst mit Arbeiten präsent, die exakt oder im Umfeld unseres gemeinsamen Themas liegen. Unsere Arbeitsgemeinschaft dient der Vernetzung, der gemeinsamen Unterstützung und Erarbeitung der Fragen: Was will ich überhaupt allgemein? Welchen Stellenwert wünsche ich mir für meine Kunst im Leben exakt? Wie erreiche ich was ich brauche?
„Als Symbol für das Leben wähle ich das Labyrinth und ich wähle das Ritual, als eine Quelle der Performance…“
Die Künstlerinnen der Playaden wurden aufgefordert, mit meinem Konzept als Ausgangspunkt zu überdenken, konkretisieren und in einem eigenen Konzept niederzuschreiben, was genau die Arbeit unserer Gruppe für jede einzelne bedeutet. Für mich, und das ist klar und eindeutig, geht es um Geld – um Geld, Glück und Anerkennung. Um die Verbindung der Drei – um das rechte Maß – um das Gleichgewicht. Die Fragen sind: Wie vermarkte ich mich? Welches Profil gebe ich mir? Welche Rolle spiele ich? Wie und wo werde ich präsent? Wie kriege ich die Welt dazu, dass sie mir für das, was ich am liebsten tue, Geld bezahlt – und nicht wenig am Besten! Wie bleibe ich mir dabei selbst treu? Wie schlachte ich – und ich verwende bewusst dieses Wort – meine Gedanken aus? Wie und womit fülle ich meinen Warentisch? Wo verläuft die Grenze der Ohnmacht?
Meine hier gezeigten Arbeiten wurden nicht extra für dieses Projekt geschaffen, das Gegenteil ist der Fall. Meine Beschäftigung – oder besser – meine Suche nach dem Gold, mündet fürs erste in dieser Gruppe, der Sternenkonstellation DiePlayaden. Und ich wünsche inständig und in derzeitig ärmlicher Hoffnungslosigkeit, der Baum wird reichlich Früchte tragen!
Resümee Projekt Playaden
Bald hab ich ein Auto.
Irgendwann hat die Kunst begonnen mein Leben zu begleiten.
Nun geht es ums nähren.