diePlayaden
Die Plejaden, auch Atlantiden oder Atlantiaden, sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Deutsche Namen der Plejaden sind Siebengestirn, Sieben Schwestern und Gluck Henne. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45.
Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße.
Die Playaden, ein „(Stern)-Haufen“ von Künstlerinnen, verstehen sich als stetig neue und wiederkehrende Konstellation, welche mit ihrem künstlerischen Potential besonders nach Aussen – ins Exogen- fortwirken wollen. Ein Verschmelzen zwischen dem Inneren und Äußeren der Gruppe, der Konstellation und dem künstlerischen Umfeld, wird somit angestrebt.
Der fortbestehende festen Kreis der Künstlerinnen, Claudia Unterluggauer, K*, Claudia Mang, Rinabytes, Petra Mühlmann und Letafat Tavakoli gewährleistet die Offenheit mit stets anderen, neuen Künstlerinnen, zu arbeiten und somit den produktiven Austausch, um diverse Ausstellungsprojekte zu realisieren, zu fördern.
Strategien der Selbstermächtigung im System Kunst stehen im Zentrum der Hinterfragung derzeitiger Existenzbedingungen von Künstlerinnen. Mit der Erwartung der Verbesserung der Produktionsmittel und gegenseitiger Unterstützung wird mit der Überzeugung den „eigenen künstlerischen Weg zu gehen“ gegen ausbeuterische Tendenzen im Lebensalltag von Künstlerinnen angekämpft.
Die künstlerische „Sternen- Gruppe“ steht als Garant und Motivation für konsequente Materialisierungen und Aktionen in der Kunstwelt.
Text: Käthe Hager von Strobele
